Mama Tierra engagiert sich in Venezuela mit einem Naturschutzprojekt, um Flamingos in einer der wichtigsten Küstenlagunen des Landes zu retten. Der Sumpf “Los Olivitos„ ist Lebensraum, Unterschlupf und Nistgebiet der grössten Population von Flamingos (Phoenicopterus ruber) in der Karibik. 1996 hat die UNO die Lagune zum Ramsar-Gebiet erklärt. Also ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung wegen dessen Biodiversität. In der Küstenlagune leben auch Meeresschildkröten und gefährdete Tiere wie die Seekuh, der Küstenkaiman und der grosse Ameisenbär.

Lagune Los Olivitos Venezuela

Mama Tierra schützt ein Gebiet mit der grössten Biodiversität der Welt!

Die Küstenlagune «Los Olivitos» ist die wichtigste Reproduktionsstätte des karibischen Flamingos (Phoenicopterus Ruber). 99% der karibischen Flamingos in Venezuela brüten ihre Küken dort aus.
Weitere 166 Vogelarten und bedrohte Tiere wie die Sehkuh (Sirenia), Küstenkaimanen (Crocodylus acutus), der grosse Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla) und verschiedene Meeresschildkröten brauchen die Lagune als Lebensraum.

Hier liegt die Lagune "Los Olivitos"

Allerdings wurde in den letzten Jahren Veränderungen in den Brutzeiten der Flamingos festgestellt. Ein Wandel, der durch die Klimakrise verursacht wird.

Ohne ein Naturschutzplan ist dieses empfindliche Ökosystem ist dazu prädestiniert, zu verschwinden. Damit verliert die Welt ein wichtiges Überwinterungsgebiet für viele Arten von Zugvögeln.
Mama Tierra unterstützt die Arbeit von Dr. Torres, der seit 2007 Flamingos in Venezuela schützt. Durch seine Arbeit ist er weltweit als Flamingoexperte bekannt und hat Venezuela mehrmals in internationalen Konferenzen über Umweltschutz repräsentiert.

Dr. Lermith Torres
Durch deine Unterstützung wird die Forschung auf lokaler Ebene fortgeführt, die wiederum dem internationalen Informationsaustausch dient. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Vogelberingung voranzutreiben.

Die Olivitos Lagune und ihre Artenvielfalt schützt Mama Tierra folgendermassen:

1. Vermeidung von Wilderei durch Schilder und Patrouillen.

2. Tierärztliche Hilfe für verletzte und misshandelte Wildtiere, die Wilderer ausgesetzt sind.

3. Befreiung von Müll in den angrenzenden Gebieten durch Recycling.

4. Förderung der Umweltbildung und Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung und angrenzenden Stadt Maracaibo.

5. Fortsetzung der wissenschaftlichen Studien und der Vogelberingung.