Im Moment haben Quarantänemassnahmen die Wayuu-Indigenen in eine Notlage gebracht. Mit einer kleinen Spende können Sie Familien mit Nahrungsmitteln unterstützen. Viele Familien haben ihre Lebensgrundlage verloren und gleichzeitig verfügen die Indigenen über keine finanziellen Reserven. Gemeinsam können wir die Wayuu in dieser Notlage aufgrund des COVID-19 helfen.   
Seit die Schulen am 23. März wegen der nationalen Quarantäne geschlossen wurden, erhalten die Kinder von Alta Guajira in Kolumbien, nicht mehr die täglichen kostenlosen Mahlzeiten, die in der Schule für jeden Schüler angeboten werden. Für viele Kinder ist diese Mahlzeit jedoch das einzige Essen, das sie am Tag bekommen.Das Gebiet La Guajira weist den höchsten Index für Unterernährung innerhalb Kolumbiens auf. So haben Kinder in La Guajira ein 2,25-mal höheres Risiko an Unterernährung und vermeidbaren Krankheiten zu sterben als anderen Teilen Kolumbiens. Berichten zufolge sind zwischen 2012 und 2015 fast 5000 Wayuu-Kinder an vermeidbaren Ursachen, wie Durchfall und Hunger gestorben. Diese Zahl könnte aufgrund der Pandemie derzeit exponentiell zunehmen.
Eine "Bleib-Zuhause"-Politik erweist sich für indigene Völker wie die Wayuu aus folgenden Gründen als schwierig:
-      Geringe oder keine soziale Sicherheit
-      Überhöhte Preise für Nahrungsmittel
-      Fehlende Ersparnisse zwingen Wayuu zur täglichen Arbeit
-       Kinder fehlen tägliche Mahlzeiten, die während der Schule offeriert werden
Ihre Grosszügigkeit stillt den Hunger
CHF 10 = Einen Tag drei ausgewogene Mahlzeiten inkl. Gemüse für eine Familie von etwa 10 Personen - Frühstück, Mittag- und Abendessen
CHF 50 = Nahrung für eine Familie von etwa 10 Personen für eine Woche
CHF 200 = 200 CHF = Nahrung für eine Familie von etwa 10 Personen für einen Monat.
CHF 500 = Transport von Lebensmitteln, um rund 50 Familien zu versorgen.
CHF 1000 = versorgt 5 Familien, rund 50-60 Personen, für einen ganzen Monat!
Während diese Krise anhält, besteht die grösste Herausforderung für die Wayuu-Frauen darin, Grundnahrungsmittel zu beschaffen, um ihre Familien zu versorgen. Deshalb hat Mama Tierra eine Fundraising-Kampagne initiiert, um indigenen Wayuu in der Not zu helfen.

Im Normalfall ist im Frühling Hochsaison bei Mama Tierra. Aber während der COVID-19-Pandemie ist die Produktion zurückgegangen, da der Handel keine Mama-Tierra Produkte mehr bestellt. Da es den Wayuu an sozialer Sicherheit und staatlicher Unterstützung mangelt, bedeuten Lohnausfälle aufgrund der Quaräntene, Hunger und Not. Es ist jedoch unser grosser Wunsch, dass sich die Kunsthandwerkerinnen ein Einkommen sichern.  Deshalb bitten wir Sie um Hilfe!

Wir sind wirklich für jeden Beitrag zur Versorgung der Wayuu mit Lebensmitteln und sauberem Wasser dankbar.  Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe, damit unsere Kunsthandwerkerinnen und ihre Kinder die COVID-19-Pandemie überstehen!

Wir wünschen Ihnen in diesen schwierigen Zeiten Frieden, Liebe und eine gute Gesundheit.

Herzlichst, Das Team Verein Mama Tierra

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