Nachhaltigkeit liegt Mama Tierra ganz nah am Herzen. Unser Engagement umfasst soziale, ökologische und wirtschaftliche Massnahmen, mit denen wir uns für eine faire und grüne Zukunft für Wayuu-Indigene einsetzen.

Mit unseren Bemühungen erfüllen wir 6 von 17 Zielen der UNO für nachhaltigen Entwicklung:

 

Mama Tierra ermöglicht es Frauen in extremer Armut, finanziell unabhängig zu sein. Durch faire Bezahlung für ihre Arbeit in der Accessoire-Produktion können die Frauen der Armut entkommen. Wir bieten unseren Kunsthandwerkerinnen Vorauszahlungen sowie kostenfreie Arbeitsmaterialien und Trainingskurse.

 

Das Gebiet von La Guajira weist den höchsten Index für Unterernährung in Kolumbien auf. In Venezuela gibt es über 6 Millionen Menschen, die täglich an Hunger leiden. Mama Tierra lanciert Ernährungsprojekte und investiert in innovative Landwirtschaftstechnologien, um die Nahrungsmittelkrise zu überwinden.

 

Der Fokus von Mama Tierra liegt auf den indigenen Frauen, denn sie sorgen für das Wohlergehen der Familie, sichern das Einkommen und erziehen die Kinder. Die Frauen sind das stärkste Bindeglied in vielen indigenen Gesellschaften, aber dies gilt besonders für die Wayuu-Kultur, da sie eine matrilineare Verwandtschaftsstruktur haben.

 

Kunsthandwerkerinnen, die mit Mama Tierra arbeiten, erhalten ein stabiles monatliches Einkommen und erlangen dadurch finanzielle Unabhängigkeit. Dies ermöglicht es den Frauen, in ihrem angestammten Land zu arbeiten und der modernen Sklaverei zu entkommen. Durch die Arbeit von zu Hause aus können sich die Kunsthandwerkerinnen um ihre Kinder, die Älteren unter ihnen und ihr Vieh kümmern.

 

Die Wayuu-Indigenen sind eine Minderheitengruppe in Kolumbien und Venezuela, die überproportional von Armut, Kindersterblichkeit und Diskriminierung betroffen ist. Indem Mama Tierra indigene Frauen mit nachhaltiger Mode unterstützt, bekämpfen wir Ungleichheiten.

 

Mama Tierra verwendet nachhaltige Materialien wie recycelte oder GOTS-zertifizierte Baumwollgarne. Das Garn aus Peru wird auf dem Seeweg transportiert, anstatt mit dem Flugzeug. Darüber hinaus verwendet Mama Tierra ein pflanzliches Leder aus Kaktusrinde und Ananasblättern, die teilweise biologisch abbaubar sind. Dies reduziert die Plastikverschmutzung in den indigenen Gebieten.

 

Mama Tierra leitet ein Naturschutzprojekt in Venezuela zur Rettung der Flamingos. Die Lagune "Los Olivitos" ist der Lebensraum und das Nistgebiet der größten Flamingo-Population in der Karibik. Die UNO hat sie wegen ihrer Artenvielfalt zum Ramsar-Gebiet erklärt.

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